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InnoTrans Blog

Mobilität+ bietet Lösungen für den Mobilitätsmix der Zukunft

März 2020

Mobilität+ bietet Lösungen für den Mobilitätsmix der Zukunft
Foto: Mohamed Hassan/Pixabay

Die Digitalisierung und der Wunsch nach individueller Mobilität eröffnen neue Chancen für die Ergänzung des Nahverkehrs. Erstmals präsentieren Anbieter von ergänzenden Mobilitätsdienstleistungen ihr Angebot im neuen Ausstellungsbereich Mobility+ der InnoTrans.

Die neue Mobilität ist flexibel, vernetzt und verkehrsträgerübergreifend. Bahn, E-Bike oder doch lieber ein Fahrdienst? In Zukunft nutzen Reisende Verkehrs- mittel individuell, kombinieren sie, und das alles über eine App.

Dafür entwickeln Anbieter von ergänzenden Mobilitätsdienstleistungen Lösungen, die das Verkehrsangebot des ÖPNV erweitern und Mobilitätslücken schließen. Diese Entwicklung greift die InnoTrans auf und bietet Anbietern von ergänzenden Mobilitätsdienstleistungen im bestehenden Segment Public Transport erstmals einen thematisch fokussierten Ausstellungsbereich: Mobility+. „Hier treffen Aussteller von neuen Mobilitätsangeboten auf nationale und internationale Verkehrsunternehmen, Verkehrsverbünde und Administrationen und können der Branche ihre verkehrsträgerübergreifenden Konzepte und Systeme zeigen“, betont Kerstin Schulz, Direktorin der InnoTrans. Vertreten sind Austeller aus den Bereichen Shared Mobility (vom Auto bis zum E-Scooter), Mobility Apps (zum Beispiel Informieren, Buchen und Bezahlen mit einer Anwendung), Technology (zum Beispiel On-Demand-Fahrsysteme, VTOLs wie Drohnen) sowie Erste/ Letzte Meile (zum Beispiel Fahrvermittlung, Ride-Pooling).

Mobility+ Aussteller sind in das Segment Public Transport in Halle 7.1 c integriert. Erstmals können sie ihre Produkte und Services im Mobility+ Corner präsentieren, auf Wunsch mit Streaming.

Mit Mobility+ smarter unterwegs

Bei Mobility+ ist zum Beispiel Axon Vibe vertreten. Das Schweizer Unternehmen entwickelt für öffentliche Verkehrsanbieter smarte Reiseassistenten, die den Passagieren ein nahtloses und multimodales Reisen von Tür zu Tür ermöglichen. Für den optimalen Mobilitätsmix wertet künstliche Intelligenz Bedürfnisse, Gewohnheiten und den Kontext der User aus.

Door2door aus Berlin bietet Technologien, mit denen zum Beispiel Fahrten gebündelt und über Apps gebucht werden können. Beim Ridepooling werden Fahrten mit ähnlichen Routen zusammengelegt. Statt Fahrgäste einzeln zu befördern, legen sie einen Teil der Strecke gemeinsam zurück. Das spart Kosten und Verkehr.

Das Potenzial autonomer Fahrzeuge möchte BestMile mit einer Plattform für autonome Flotten ausschöpfen. Der Mobility+ Aussteller vermarktet die erste Flottenautomatisierungsplattform, die den intelligenten Betrieb und die Optimierung von autonomen Fahrzeugflotten ermöglicht, unabhängig von deren Marke oder Typ, und die sowohl feste Routen als auch On-Demand-Dienste verwaltet.

Für komplexe und umfangreiche Verkehrsbetriebe bietet Optibus eine Software-as-a-Service-Plattform, die die Einsätze und Nutzung eines jeden Fahrers und Fahrzeugs plant und terminiert. Sie gibt einen detaillierten Einblick in die Auswirkungen auf die Betriebsabläufe, Pünktlichkeit und Kosten. Die Optibus-Software wird bereits von mehr als 300 Städten weltweit eingesetzt. Ziel ist es, Servicequalität und Effizienz zu steigern, Kosten zu senken, Betriebsabläufe zu optimieren sowie Verkehrsstörungen und Emissionen zu reduzieren.